Dienstag, März 10, 2009

That's so Freud

Auf www.tvtropes.org gefunden:

"While most people realize that skyscrapers are basically giant penises, few bother to realize that sports stadiums are giant vaginas. Which burly men frolic in to see who's the best. "

Yiehaw!

Montag, Februar 02, 2009

Hyperaktive Zombies

Ich bin ja mit den schlurfenden Zombies der Romeroscher Machart aufgewachsen, dazu kamen in meiner Teenager-Zeit die Shlock&Gore Variante à la Troma dazu. Wie schon in Dawn of the Dead, der bei uns nur als "Kaufhaus-Zombie" bekannt war, erschienen uns Zombies als Metaphern für den drögen, von den Massenmedien abgestumpften Shopping-Dumpfbacken. Und nur nebenbei: Night of the Living Dead ist im übrigen wohl der Film, der das Thema Zombie aus dem Umfeld der Rasse (womit das Zombiethema in den 20er und 30er Jahren besetzt war) zur Klasse gemacht hat (aus dem Schwarzen Sklavenbedrohung wird der Weiße Bourgeoise Kapitalistenkonsument)

Moderne Zombies - 28 Days Later, die Romero Remakes, 30 Days of Night (auch wenn's Vampire sind) oder in Left4Dead und Resident Evil 4 - sind aber erstmal eines: verdammt schnell. Die stumpfe Ladenüberwachungskameraästhetik wurde durch Attac- und Globalisierungsgegnerästhetik überlagert (vielen Dank an China Mieville für diese Erkenntnis: http://www.bas-lag.com/bas_lag_interviews2.html).

Früher haben wir uns vor der uns verschlingenden Masse gefürchtet - heute vor dem hyperaktiven Chaos, dass in unsere vermeintliche Sicherheit und Ruhe eindringt und diese - und uns - in Stücke zu reißen droht. Vielleicht ist das ja auch eine Sache des Alters: Als wir jung waren, gab's nichts schrecklicheres als von der Masse aufgefressen zu werden, und heute, da wir selbst ruhig und ein wenig zombiesk geworden sind, ängstigen wir uns vor der schieren Energie Wildheit und Unbändigkeit, die uns entgegenschlägt in medial wiederaufbereiteten Horrorbildern von randalierenden Globalisierungsgegnern und Jugendlichen aus den Banlieues.

Selbst die Zombies sind also nicht mehr das, was sie mal waren. Aber hey. Kein Wunder in Zeiten, in denen Vampire fürs Zölibat stehen können.

Dienstag, Januar 06, 2009

Shot to hell...

"Another year shot to hell" - dieser Satz prangte als Sinnspruch an einer Tafel in Aashishs Zimmer, meinem indischen Kumpel während meines Studiums in USA. Und diese Worte konnte ich einfach nicht nicht vergessen.

Wir haben 2009. And Life just is. Vorsätze habe ich mir nicht so wirklich gemacht - nur die üblichen: Rauchen aufhören, wie jedes Jahr (was auch für 6 Monate immer ganz gut klappt), mit schönen Frauen schlafen (aka: Sport treiben, weniger trinken, gesünder leben) - und grundsätzlich ne gehörige Dosis Carpe Diem oder so. Ab sofort.

Andererseits: Anstat mit aufregenden, leidenschaftlichen Damen die Nacht zu durchtanzen, schaufele ich Worte in mein armes, von mir viel zu oft ignoriertes Blog. Aber irgendwie muss ich ja wieder mal zum Schreiben kommen - also rein mit dem Geplapper.

Für nen Jahresrückblick wird's nicht reichen: Aber 2008 war schon besser als 2006 und 2007. Und der alljährliche Jahreswechselblues hat sich auch in Grenzen gehalten... Jedenfalls bin ich's leid, nur gemocht zu werden - das muss sich ändern. Pronto.

Sonntag, März 02, 2008

Menschliches, Allzumenschliches

Ich gehöre ja zu den unverbesserlichsten Optimisten überhaupt. Letztendlich ist das Leben ja zu kurz, um sich niedergeschlagen zu fühen.

Und hier ein paar schöne Sätze, über die ich gestolpert bin:

"But we were born of risen apes, not fallen angels, and the apes were armed killers besides. And so what shall we wonder at? Our murders and massacres and missiles, and our irreconcilable regiments? Or our treaties whatever they me be worth; our symphonies however seldom they may be played; our peaceful acres, however frequently they may be converted to battlefields; our dreams however rarely they may be accomplished. The miracle of man is not how far he has sunk but how magnificiently he has risen. We are known among the stars by our poems, not our corpses.

Auf neudeutsch: Word and Respect.

Dienstag, Januar 08, 2008

Another year shot to hell

Wir haben 2008 und ich habe meinen alljährlichen Sylvesterblues ganz gut überstanden. Der Rutsch ins neue Jahr war angenehm, wie es zu erwarten war. Aber das die Dorfjugend von Untermaxfeld uns nen Kasten Bier klauen, hätte ich nicht nicht erwartet.

Und das "Bierfest" für mich als überzeugtem Anhänger der Trash-Kultur auch zuviel war, hat mich auch überrascht. Ich hab echt schon viele schlechte Filme gesehen, aber der toppt echt so einiges. Hey, dagegen sind „Dirndljagd am Kilimandscharo“ und „Sunshine Reggae auf Ibiza“ aus dem Oevre von Karl Dall wirklich echte Kinoklassiker.

Aber was gibt es besseres als das Jahr mit echten Abgründen anzufangen. Und im Gegensatz zu anderen Sylvestern bin ich nicht beinahe von irgendwelchen Dächern gefallen oder hätte beinahe ganze Wohnungen angezündet - also praktisch ein voller Erfolg.

Ansonsten erfülle ich natürlich total das Klischee des Durchschnittsdeutschen: pünktlich an Neujahr mit dem Rauchen aufgehört, in Klausur 2007 Revue passieren lassen und beschlossen, noch mehr in diesem Jahr mein Ding zu machen: mehr Geschichten, mehr Schönheit, mehr Frauen, mehr Küsse, mehr Sex. Ich bin ein einfacher Mann.

Dafür opfer ich doch gerne die Glimmstengel.

Montag, November 26, 2007

Es geht weiter....

Nicht jetzt, aber in den nächsten Tagen. Life's good.

Montag, März 19, 2007

Eine Geschichte zweier Städte

"It was the best of times, it was the worst of times" - so beginnt Charles Dickens "A Tale of Two Cities". Seit geraumer Zeit pendle ich als fliegender Berater zwischen Mü und Mü - also München und Münster - hin und her: Montag rauf und Donnerstag wieder zurück.

Sowas hat ja auch sein Gutes - man beginnt seine Zeit zu nutzen, da man während der Woche entwurzelt ist und am Wochenende seinen Heimaturlaub nutzen möchte.

Da das ganze voraussichtlich noch bis in den Sommer dauern wird, ist das eine gute Gelegenheit für angewandte Städtekulturstudien. Mal schauen, was da rauskommt...

Sag mir, wo die Mädchen sind, wo sind sie geblieben?

Anscheinend alle letzten Samstag im Pure, einem neuen Club an der Münchner Freiheit. Bin da durch Zufall gelandet, da eine Freundin von mir eine Freikarte hatte. Und der Cheffe von dem Laden muss wohl ziemlich jeder hübschen Mitzwanzigerin auch so eine Karte gegeben haben: 80% nett anzusehende Frauen...

Ich werde mich in Zukunft nie mehr darüber wundern, wenn mehr Jungs als Maderln in einem Laden sind: Der Großteil ist dann wohl auf irgendwelchen Club-Eröffungsfeten.

Aber trotzdem löblich: Echt netter Laden, Musik ziemlich gut - und es war nur auf der Tanzfläche laut, wo das ja auch Sinn macht. Drum herum konnte man sich sogar unterhalten. Löblich. Mir scheint das "Pure" einen zweiten Besuch wert zu sein, wen ich mal wieder den kleinen Disco-Stew aus mir rauslassen möchte...